Posted by Dakkar in GFX
Habmich heute wieder mal ein wenig mit Gimp und Bildbearbeitung beschäftigt und bin dabei über den Tilt Shift Effekt gestolpert.
Hier mal das Ergebnis:

Rechts ist das Orginal und links die bearbeitete Version. Durch den Tilt Shift Effekt entsteht der Eindruck, dass man in ein Modell/Miniatur hineinfotografiert hat. Sieht eigentlich ganz nett aus, wie ich finde 
Anleitungen gibts im Netz zuhauf
mfG
Dakky
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Hmm … man sollte so ein Tagebuch halt wirklich LIVE schreiben
aber neee ich hatte es ja nicht für nötig gehalten …. nunja daher jetzt mit ein wenig Abstand aus der Erinnerung.
Nach dem Frühstück sollten wir von einem Bus aufgesammelt werden, der uns zu dem “Floating Hotel” fahren sollte. Was diesen Abschnitt der Reise betrifft: Hier waren wir absolut ahnungslos was uns erwarten würde. Der Abschnitt wurde uns von dem T.A.T. Mitarbeiter empfohlen und so saßen wir in der Hotellobby und harrten der Dinge, die da kommen mochten. Erstaunlich pünktlich fuhr dann ein Mini Van vor und … super … GENAU das was ich vermeiden wollte: Als erstes wurde uns ein “Kitty Raft” Sticker a.k.a Pauschaltouristenmarkierung aufs Shirt geklebt und dann waren wir auch noch die letzten und mussten zusehen was an Plätzen noch übrig ist. War schon erstmal nervig. Aber es wurde noch schlimmer. Wir erwarteten irgendwie, direkt in den Dschungel gekarrt zu werden. Und wieder ein Trugschluss. Nach 5 Minuten Fahrt hielten wir wo? GENAU …. an der Brücke am Kwai … *narf* aber hey … die Brücke ist so doll, die guckt man sich auch gerne mal 2 Tage hintereinander an *seufzt* .. aber kann man nichts machen: wir reisen im Moment in einer Gruppe. Mit allen Vor- und Nachteilen. Also nochmal alibihalber zur Brücke gewallt und nochmal ein (diesmal das offizielle, aber wie ich finde wesentlich schlechtere) JEATH Museum angeuckt … realistisch betrachtet nichts anderes als eine Müllhalde mit mehr oder wenig intakten Gegenständen aus der Zeit des Brückenbaus. Stimmung ging tendenziell dem Boden immer näher.
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Was soll ich sagen: Kulturtag. Nach dem wie schon erwähnt ausgezeichneten Frühstück ging es los. Per TukTuk (genauer auf der Ladefläche eines Pickups) liessen wir uns zur Brücke am Kwai, dem Ausflugsziel (warscheinlich auch der einzige Grund überhaupt in dieses “Nest” zu reisen). Hier auch gleich mal der lehrreiche Teil: Entgegen der Verfilmung “Die Brücke am Kwai” wurde die Bücke nicht vollständig zerstört und jetzt wieder neu aufgebaut. Die Brücke wurde im 2. Weltkrieg durch Allierte Bomber stark beschädigt, und danach wieder restauriert.
Aber weiter im Text: Immer auf der Suche nach dem nächsten Fitzelchen Schatten (es war immer noch bullenheiss, ca 35-40°C im Schatten) begutachteten wir dann erst die Lokomotiven, welche auf diesem Abschnitt des Death Railway fuhren und gingen dann weiter zur Brücke. Umscharrt von Marktständen stand sie dann da in der prallen Sonne: Die Brücke vom Kwai. Irgendwie schon so ein wenig ein komisches Gefühl, wenn man bedenkt, wieviele Menschen für diesen erstaunlich kleine Brücke ihr Leben lassen mussten. Die Brücke besteht nur aus einem Schienenstrank, und man kann zwischen den Gleisen nach unten in den Fluss gucken. Super …. Stichwort Höhenangst … mir macht schon ne Leiter Probleme. Aber im Schweisse meines Angesichts (ca 80% Angst, 50% Hitze => total am Ende) sind wir zu Fuss die gut 300m über die Brücke und zurück gewankt.
Kurz darauf begann es ein wenig zu nieseln (Regenzeit
) und so haben wir und noch ein JEATH Museum angeschaut (JEATH = Japan, England, Australien/Amerika,Thailand, Holland + die Assoziation mit Death). Zwar war es nicht das offizielle, wie wir Tags darauf feststellen sollten, aber ich finde fast, das bessere. Eigentlich bestand das Museum nur aus ein er Gefangenenbaracke, in welcher Werkzeuge, Bilder, Fotos, Zeichnungen und Briefe der Gefangenen ausgestellt waren. Auch für Kulturbanausen wie mich ein interessanter, lehrreicher und auch beklemmenden Exkurs.
Danach wurde wieder wieder “geurlaubt” *g* Pool und Sonne tanken und abends haben wir der “Cowboy Bar” des Hotels gegessen
War jetzt nichts erhebendes, aber allemal gut. Dann noch ein wenig in unserem “Zeitreisehotel” Rommee gespielt und dem Chang Bier gefröhnt. Wobei ich langsam sagen muss: so langsam geht mir das Bier ein wenig auf den Keks. Bin in Deutschland doch schon kein Biertrinker, aber Wein in Thailand ist ein teures und auch schwer zu bekommendes Getränk. Sind dann “relativ” bald ins Bett, weil es morgen in den Dschungel geht, und wir noch keinen Schimmer hatten, was uns da erwarten sollte.
LG
Dakky
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Früh gab es erstmal ein wenig “Planungsstress”, das organisierte Taxi – ein VAN mit immerhin 1000 Baht Aufpreis für die Fahrt – stellte sich als ein einfacher Kombi heraus. Auf Sardine spielen hatte keiner Lust und die Fahrt sollte immerhin 3h dauern. Nach einigem hin und her stiegen wir dann doch in den “Van” ein und bekamen dafür 1000 Baht Nachlass. Ging sogar von der Bequemlichkeit her.
Kanchanabury City an sich hatte irgendwie bei der ersten Durchfahrt keinen Flair. Eine grosse dreckige Hauptstrasse und das wars dann eigentlich. Jetzt versteh ich, warum uns der T.A.T. Mensch nur eine Übernachtung vorgeschlagen hat.
Mit dem Betreten des Hotel begann unsere Zeitreise. Zuerst kam ein Kofferkuli auf uns zugeilt, mit schicker Uniform und diesen goldglänzenden “Kofferschiebewägen”. Das Hotel an sich war mit dicken Teppich ausgelegt, alles in prunkvoller Goldoptik, grosse schwere Vorhänge … wir fühlten uns wirklich in ein Gandhotel der 50er Jahre zurückversetzt.
Irgendwie erwartete man, immer wenn man um eine Ecke ging, Herren in irgendwelchen dicken Ohrensesseln Zigarre rauche, begleitete von Frauen mit Zigarette. Und wir waren scheinbar die einzigen Gäste in dem Hotel, was dem ganzen einen gewissen Gruselfaktor gab.
Aber auch hier wieder der Thai-Faktor: alles ein wenig gammelig getarnt mit viel Freundlichkeit und gutem Service.
Nicht dass, hier der Eindruck entsteht, die Hotels seien gammelig, aber es fehlt halt immer diese gewisse Tick bis zur Perfektion 
Dafür war es das beste Frühstuecksbuffet war ich seit SEHR langer Zeit geniessen durfte. Eine Riesen Auswahl und immer alles frisch zubereitet. Und der Pool verdient auch eine extra Erwähnung: schoen tief (nicht so ein 1m-1.60m Tümpel) und ein Whirlpool *g* Genuss pur.
Abends haben wir dann ein die Stadt “erkundet”, allerdings nachdem die Gassen irgendwie immer dunkler wurden, haben wir gekniffen und sind dann doch wieder zurück und haben uns mit Thaifood vollgestopft 
Aporopos: noch geht es damit, der Hunger auf was “richtiges, zum Kauen” hält sich noch in Grenzen,
ist aber schon irgendwie da. ;D
Info zum Stand dieses Reisetagebuches: mittlerweile hänge ich schon 4 Tage hinterher
(heute ist der
05.09.09) und die nächsten 3 Tage werden hammerviel zu erzaehlen, da superereignisreich
man möge mir diesen Delay also vergeben. Morgen werde ich den Text bis hierher posten und den Rest dann, sobald ich aufgeholt habe .. versprochen.
LG
Dakky
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